Ab Dienstag 16. April 2013 stellt Ebeneeza K. im PROJEKTOR in Hamburg aus *freudifreu*.
Zu sehen gibt es unter anderem limitierte Drucke, sowie Originale aus der neuesten Buchveröffentlichung “Der nächtliche Besuch”, der im März im Jaja-Verlag Berlin erschienen ist.
Des weiteren kann man in den, von Ebeneeza K. illustrierten, Publikationen vom Berliner Independent Verlag Das wilde Dutzend schmökern: “Die Guten, die Bösen und die Toten” der poetischen Schreckenschronik aus dem Jahr 2010 mit vielen kitschig-tristen schwarz weiß Illustrationen und dem Märchenbuch “Wer kann für böse Träume – The secret Grimm Files” aus dem Jahr 2012. Einer Zusammenarbeit von 15 Autoren und 15 Illustratoren, die sich jeder auf seine eigene Art mit der geheimnisvollen Wahrheit der Grimmschen Märchen auseinandergesetzt haben. Das Buch war im Spätommer 2012 eine der PERLEN DES MONATS in der Buchhandlung Cohen und Dobernigg.
VERNISSAGE:
Dienstag der 16. April ab 19 Uhr
KINOABENDE + AUSSTELLUNG:
• Mittwoch 17. April
Einlass ab 19 Uhr Filmbeginn 20 Uhr
„Carnival of Souls“ von Herk Harvey aus dem Jahr 1962
• Donnerstag 18. April
Einlass ab 19 Uhr Filmbeginn 20 Uhr
„Carnival of Souls“ von Herk Harvey aus dem Jahr 1962
• Freitag 19. April
Einlass ab 19 Uhr Filmbeginn 20 Uhr
„Carnival of Souls“ von Herk Harvey aus dem Jahr 1962
FINISSAGE + KOSTÜMPARTY:
Samstag 20. April
Komme als dein liebster Carnival of Souls Charakter (o.ä.)
Einlass ab 19 Uhr
Passend zum Film gibt es Speisen & Getränke
Eintritt für die Kinoabende 8 EURO
Reservierungen für die Kinoabende unter: reservierungen@flexiblesflimmern.de
Zum Film: “CARNIVAL OF SOULS“ 1962, Herk Harvey USA 78 Min. Orginalfassung
Manchmal hält die Filmindustrie doch die eine oder andere Überraschung bereit: Herk Harvey, ein Filmemacher, der sich vor allem auf Schulfilme im Industriesektor spezialisiert hatte, machte mit „Carnival of Souls“ 1962 quasi aus dem Nichts und mit einem Budget von gerade mal 30.000 Dollar seinen einzigen Spielfilm … und lieferte ein Meisterwerk ab, das Regisseure wie George A. Romero und David Lynch nachhaltig beeinflusst hat.
Es ist die Geschichte der Orgelspielerin Mary Henry, die bei einem Wettrennen mit dem Auto im Fluss landet. Der Unfall ändert ihr Leben. Sie zieht in eine andere Stadt und sieht sich von geheimnisvollen, zombieähnlichen Geistergestalten verfolgt, Gesandten aus dem Totenreich. Sie kämpft gegen ihre Einsamkeit an und erlebt einen Reinfall mit ihrem proletenhaften Nachbarn. Bei einem Einkaufsbummel muss sie feststellen, dass sie von anderen gar nicht wahrgenommen wird. Und ein verlassener Festpavillon vor den Toren der Stadt übt einen rätselhaften Sog auf sie aus.
„Carnival of Souls“ ist ein elegischer Film. Mary, meisterhaft dargestellt von Candace Hilligoss, die außer hier nur noch zwei Jahre später in dem ominösen „The Curse of the Living Corpse“ von Del Tenney mitspielte, ist hin- und hergerissen zwischen den Signalen aus dem Zwischenreich und den guten Ratschlägen aus ihrer wohlmeinenden Umgebung. Es ist ein langsamer, seine Geschichte in trockenen, fast dokumentarischen Bildern preisgebender Film, dessen Low-Budget-Aspekte inklusive dem amateurhaften Spiel mancher Beteiligten zur intensiven Wirkung eher beitragen als dass sie sie schmälern.
Zum Ort: PROJEKTOR kultureller Raum | teiler Sternstraße 4, 20357 Hamburg
Weitere Informationen unter:
www.facebook.com/Projektor
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